kein räumlicher Raum…
Wie das so funktioniert nachts… dass man so total „weg“ ist und sich ein wenig wundert am nächsten Morgen, dass man überhaupt noch da ist in diesem Leben. Heute fällt mir das besonders auf, vielleicht, weil ich besonders „weit“ oder „tief“ fort war. Tja, „weit“ oder „tief“, irgendwoandershin fokussiert; ein Irgendwo, das vermutlich nicht einmal räumlich getrennt ist…
Ah, das ist ja genauso ein Rätsel, wie die Zeit: das Räumliche. Denn meiner Meinung nach gibt es außerhalb des Physischen auch keinen „Raum“, so wie wir ihn physisch verstehen und auch wahrnehmen. Der Raum ist genauso ein Konstrukt wie die Zeit: Diese Illusionen wurden erschaffen, um die Getrenntheit einer dualen Welt zu simulieren, ein Hilfsmittel für diesen Erfahrungsraum. Das Räumliche als „Illusion“ zu betrachten oder als Komponente allein für unsere 3D-Erfahrungen, erscheint noch unglaublicher als die Zeit-Illusion. Denn das Räumliche ist ein direkt greifbares Element in der Physis. Und doch gibt es Leute, Schamanen, Zauberer, die mühelos aus dem 3D-Raum verschwinden können, weil sie sich innerlich anderswohin fokussiert haben. Ja, und jenes „mentale Verschwinden“ praktizieren wir jede Nacht bzw. immer, wenn wir schlafen, auch wenn wir hierbei üblicherweise unseren Körper nicht „mitnehmen“. Dies bedeutet, dass wir unser Alltagsbewusstsein zwar „ausgeschaltet“ haben, es aber nicht verknüpft ist mit unserer inneren Bewusstheit.
Das war übrigens ebenfalls eine sehr coole Beobachtung von dem Ramón in dessen Nahtod-Erfahrung:1 Er berichtet, er sei – seinem Empfinden nach – Wochen oder Jahre im tiefen Gespräch mit seinem Begleiter im „Jenseits“ gewesen, bevor er ins Licht ging. Als er später (nach seiner „Licht-Dusche“) wieder herauskam und erneut bei seinem Begleiter war, hat der ihm noch etwas über die Situation auf der Erde gezeigt. Ramón sagte, hierfür seien sie nicht extra „irgendwohin gegangen“, sondern die Erde und sein aktuelles 3D-Leben wären lediglich „einen Wimpernschlag entfernt“ gewesen. Es ist, als würden sich all diese Frequenzen der Erfahrungsräume überlagern, wie so Tortenschichten, aber sich auch zeitgleich unendlich in alle Richtungen dehnen. Wer weiß, vielleicht tanzt das gesamte Universum mit all seinen un-endlichen Ideen und Möglichkeiten tatsächlich auf der Spitze einer Stecknadel!2 Denn letztlich unter′m Strich ist alles: eine Idee – das Universum, das Ich, die Welt, Menschen und andere Wesen, vielleicht sogar Alles-was-Ist (was ein ungeheuerlicher Gedanke wäre!).
Aber es ist logisch, denn eine Idee benötigt keinen räumlichen Raum und auch keine lineare Zeit! Es ist, als würden wir jeglichen Raum und jegliche Physis von Innen her, von der Idee her „aufblasen“ und mit Energie aufladen, bis sie so groß ist, dass wir ganze Welten und Universen von innen her auf diese Weise erschaffen. Es überlagern sich ja bereits ungezählt un-endliche Welten und Versionen allein auf dieser einen Welt! Denn jedes Wesen ist ja bereits sein eigenes Universum mit seiner eigenen Vorstellungswelt etc. All dies überlagert sich in Schichten um Schichten. Und in dieser Analogie dient Alles-was-Ist quasi als Nadelspitze, als Energielieferant.
What Energy! – in der Tat. Dass all dies einfach so existiert! Krass.
Huh, aber dann landet man letztlich bei der Frage: Wie wurde Alles-was-Ist ins Leben gesungen? Das ist wieder so eine Gedankenrichtung, auf die es vermutlich keine Antwort gibt, denn sie ist motiviert von unserer linearen Besessenheit von Anfängen und Endlichkeit. Ich glaube, das ist eine Richtung, in die ich im Moment nicht denken will. Denn dies ist duales Denken und resultiert in der Annahme, es könne überhaupt so etwas wie eine Nicht-Existenz geben. Gibt es aber nicht. Punkt. Das ist wohl das allergrößte Wunder, das es zu erkennen oder zu akzeptieren gibt: Existenz existiert – fertig.
Aber etwas, das für dual denkende Wesen schon erstaunlich oder „unfassbar“ genug ist, ist, dass selbst jegliche Physis, die uns so stabil erscheint, im Grunde auf einem Gedanken, einer Idee beruht. Dass es überhaupt möglich ist, durch Gedankenfokus so etwas Greifbares wie Materie zu erzeugen – das allein ist bereits ein Wunder in sich.
Aber ist es nicht faszinierend? – sich vorzustellen, durch seinen inneren Gedankenfokus ganze Welten – inklusive Materie, Raum und Zeit – zu erschaffen? Es ist, als würde man von Innen her eine vor Energie glühende „Nadelspitze“ erschaffen, und aus diesem inneren Brennglas heraus dehnt sich alles, was mit der Grundidee zusammenhängt, in eine Unendlichkeit hinein aus. Wie sich dieser Fokus im Einzelnen ausgestaltet, liegt an der Grundidee, an dem Grundimpuls, der diesen gesamten Fokus-Vorgang nährt. Aber es ist und bleibt eine innere Ausdehnung; vielleicht auch die Explosion einer Idee in eine Ausgestaltung hinein.
Aber ich war ja eigentlich bei der Frage des Raumes. In der inneren Wahrnehmung, was uns innerlich ausmacht, mit aller Energie, die uns zur Verfügung steht, existiert weder Zeit noch Raum noch Materie. Wir sind quasi ein „Existenzgefühl“ mit einer „Ich-Komponente“ (hier: persönliches Bewusstsein, nicht Zweitpersönlichkeit), und hierbei ist wohl jedes persönliche Bewusstsein tatsächlich sein eigenes Universum – weil jeder seinen eigenen Ideen und Vorstellungen folgt. Was den Raum angeht, so tragen wir daher eine Unendlichkeit in uns! Denn der Kern unseres Seins ist un-endlich und unzerstörbar und ewig.
Aber was mich ja so fasziniert hat, war das Gefühl von „Entfernung“, das ich heute Morgen beim Aufwachen hatte. Als sei ich innerlich aus solch „weit entfernten“ Regionen gekommen, dass ich sie vom Physischen aus kaum noch wahrnehmen, geschweige denn ergründen kann. Und doch existiert auch diese Art „Raum“ nur eine Haaresbreite bzw. einen winzigen Frequenzsprung von dem entfernt, was ich als „Ich, in einer 3D-Welt“ wahrnehme. – Frequenzwechsel, that′s the ticket. Um andere Erfahrungen zu machen, um Einsichten zu erhalten, um irgendetwas anderes zu erleben, als was unsere Kopfgedanken (bzw. unsere Zweitpersönlichkeit) uns vorgaukeln, muss man seinen inneren Fokus auf andere Frequenzen legen können, sich mit diesen anderen Frequenzen quasi identifizieren.
(Spax 18.03.25)
Fußnoten
- YouTube-Kanal Einblicke ins Jenseits: Vom Licht zurückgeschickt – Warum wir wirklich auf der Erde sind | Ramón Gartmann, Nahtoderfahrung (abgerufen 10.03.25).
- Die Frage, wie viele Engel auf einer Nadelspitze tanzen können, ist ein berühmtes scholastisches Problem, das auf die Frage zurückgeht, ob Engel eine räumliche Ausdehnung haben und wie viele Wesen auf einem kleinen Raum gleichzeitig anwesend sein können. (KI, abgerufen über Google am 30.04.25)















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