Leidenschaft
Mein „Problem“ mit der Leidenschaft fürs Leben ist meine „Egalität“: nichts in diesem Leben scheint mir essentiell genug, um dafür auch zu brennen. Keine Ahnung, wie man den Funken jener Leidenschaft wieder erzeugen kann. Aber darum geht es ja auch nicht, es geht nicht wirklich um das „Brennen für irgendetwas“, sondern nach wie vor darum, mich zu verbinden mit den „Kräften des Universums“, mit meinem Sein. Sämtliche Lehrer, die ich so bewundere, waren immer im Hier+Jetzt, waren stets verbunden; und diese Verbundenheit bringt innere Losgelöstheit. Erst durch die Verbundenheit lasse ich meine Energien frei durch mich hindurchfließen, ungehindert von Erwartungen und Bewertungen. Fließt diese Energie ungehindert durch mich hindurch, habe ich automatisch jene Leidenschaft fürs Leben, Neugier für neue Situationen usw.
Ich denke in diesem Zusammenhang auch an Tabaash und das von ihm propagierte „Höher-Schneller-Weiter…“1 Mir ist allein schon diese Vorstellung zu anstrengend. Wenn es nicht als Impuls oder Bedrüfnis in mir ist, muß ich es nicht tun, nur um „noch eins obendrauf zu setzen“. Entwicklung ist Loslassen – und dann, wenn die Energie frei durch uns hindurchfließt, ist es eigentlich auch keine „Entwicklung“ mehr, sondern nur ein Anzapfen und Ausleben jener Grundenergie, aus der wir sowieso bestehen. „Drop the thought“2 – ganz genau!
(Spax 13.8.23)
Siehe ergänzend auch die Beiträge
♥ Ringen oder Brennen
♥ Channelings und Ablenkungen („höher, schneller, weiter“)
Fußnoten
- Tabaash schlägt vor, sowohl für Körper, Geist und Spiritualität sich jeweils neu zu erreichende Ziele zu setzen. Tabaash ist eine von Blair Styra gechannelte Entität, die vor langer Zeit auch auf der Erde inkarniert war.
- Rinpoche von Anne in Hape Kerkeling: Ich bin dann mal weg – Meine Reise auf dem Jakobsweg, Piper 2009 [2006].














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