Ich tanze in den Morgen
Oh, wie ich das liebe, in solch einer entspannten Stimmung aufzuwachen, in der ich meine Verbindung so stark spüre. Das ist das beste überhaupt, es ist wie eine „Erweiterung“ der inneren Stille, vielleicht die „innere Stille in Verbundenheit“. Es ist das Spüren der „Sektbläschen des Lebens“, wie sie durch mich hindurchprickeln. Wie sehr ich diesen Zustand liebe, wenn ich morgens im Bett liege und in Zwiesprache bin mit „drüben“ und all diese Erkenntnisse habe.
Denn dies ist, was nach dem großen Allein kommt: das Erkennen, daß man niemals wirklich allein ist; doch diese Erkenntnis erwächst durch meine innere Verbundenheit, nicht durch all meine physischen Verbindungen, welche in der 3D-Welt von gegenseitiger Abhängigkeit geprägt sind anstatt von Bedingungslosigkeit. Denn dies ist, was ich in jener „getragenen Stille“ neben den Sektbläschen empfinde: dieses große Geliebtwerden, diese große Freundlichkeit, mit der ich „von drüben“ angeschaut werde. Das sickert durch als Empfindung – ein Geliebtwerden und ein Empfinden, als würden stets freundliche liebende Augen auf mich blicken und sagen: „Hey, du machst es gut, wir lieben dich, wir sind immer bei dir – sorge dich nicht, denn alles ist gut.“ Und man weiß, daß dies stimmt.
Es sind jeweils diese Momente, die mir wieder genügend Mut geben, um weiterzumachen. Es sind jeweils diese Momente, die mich gleichfalls mit einem Gefühl von Sinnhaftigkeit verbinden, daß dies alles Sinn ergibt, was ich hier tu′ und treibe. Und ein ebensolches Empfinden für „Es ist genauso okay, wenn ich aufhöre“.
(Spax 26.6.15)














Neueste Kommentare