Zeit für meine Passion…

1. Mai 2013 at 22:03

Wir haben die Wertigkeiten verkehrt! Wir sagen: Erst kommt das Geld (und also die Sicherheit) und dann meine Passion. Aber wie dumm ist das denn?! Denn wenn ich ja noch obendrein weiß, daß meine Begeisterung mir sowieso alles per Synchronizität1 liefert, weil’s anders nicht sein kann, schütte ich meine eigene Quelle zu – der Inspiration, der Begeisterung, der Freude und also meines Lebensgefühls, meinem Gefühl, lebendig zu sein! Sobald ich aber in meiner Begeisterung bin, kümmert mich diese Sicherheitsfrage nicht! Denn: Begeisterung bedeutet Erfüllung, sich „erfüllt fühlen“, da fehlt einem nichts!

Wir bewerten „Freiheit“ mit „Geld haben“ und „Beweglichkeit“. Doch was nützt es mir, wenn ich in der Weltgeschichte herumreise, aber dennoch meiner Begeisterung nicht folge?? Wieviel reicher ist doch jemand, der seiner Begeisterung folgt und halt nicht unbedingt Millionär ist?! Man muß die Zeit primär mit sich selbst, mit den eigenen Interessen verknüpfen, mit der eigenen Begeisterung. Wenn wir das nicht machen, nutzt uns auch alles Geld der Welt nichts und wir kommen keinen einzigen Schritt weiter mit unseren Projekten, die wir so gern umsetzen möchten.

Was ich super interessant finde ist: Es stellt sich ein anderes Gefühl fürs Leben und denjenigen Dingen, die für mich relevant sind ein, sobald ich wirklich die eigene Begeisterung in den Mittelpunkt stelle. Daran muß man sich erst einmal gewöhnen. Es ist auch nicht „anstrengend“, denn es geht ja um meine Begeisterung. Aber wichtig ist, daß man die eigene Begeisterung wirklich an allererste Stelle setzt! Es ist gleichsam wie das Überqueren einer Schwelle. Hierfür muß man innerlich ein „Commitment“ eingehen – eine „verbindliche Zusage“ treffen –, das ist wichtig, sonst verliert man es wieder aus den Augen.

Wenn es anfangs erstmal schwerfällt, genau diejenigen Dinge zu tun, von denen man weiß, daß sie einem gut tun, dann ist das völlig okay, denn man muß sich ja erst einmal an das neue Gefühl gewöhnen, daß man jetzt „darf“. Wenn ich also ein paar Tage nicht „vorwärtskomme“ oder nicht anfangen kann, dann ist das wie „Energie sammeln“ – bis zu dem Punkt, wo man dann genügend gesammelt hat, so daß man unweigerlich anfängt. Wichtig ist lediglich, daß ich diesen Wunsch immer präsent habe und so tief in mir verankere, daß ich irgendwann einfach nicht mehr anders kann als in diese Richtung zu gehen und anfange, in diese Richtung auch zu handeln.

Aber ein ulkiges Gefühl ist es dennoch, denn wir haben nicht gelernt, uns nach uns selbst auszurichten mit unserem Fokus, sondern generell: uns auf sämtliche Anforderungen die diese Welt an uns hat, auszurichten! Aber das sind zwei diametral entgegengesetzte Ausrichtungen! Und natürlich fühlt es sich dann erst einmal „komisch“ an und irgendwie „verboten“, wenn wir anfangen, uns nach uns selbst auszurichten…

(Spax  1.5.13)

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Fußnoten

  1. Dinge derselben Schwingung gesellen sich zu Dingen derselben Schwingung… (siehe auch Lexikon ’→ Synchronizität)