Gut + Böse
Ein interessanter Gedanke auf die Frage hin: „Gibt es das Böse?“ Und meine Antwort ist Nein, gibt es nicht, kann es nicht geben. Dann: „Aber gibt es dann ein Gutes?“ Und meine Antwort ist Ja, denn alles entstammt „dem Guten“, der Liebe. Daher gibt es kein „absolutes Böses“, aber tatsächlich ein „absolutes Gutes“, in welches das sogenannte „Böse“ eingebettet ist, lediglich um Reibung zu erzeugen für neue Perspektiven und Erfahrungen.
So gesehen gibt es also auch garkeine Dualität. Wir empfinden dies bloß so, weil wir ständig auf das sogenannte „Böse“ starren und hiervon derart hypnotisiert sind, daß wir meinen, es sei irgendwie real; und da wir es wahrnehmen, ist es ja auch real für den Augenblick – als Erfahrungswert, aber nicht als ein Absolutes. Diese beiden Kräfte stehen sich überhaupt nicht gegenüber, wie wir es so häufig beschreiben oder empfinden, sondern wir sind stets in das „Gute“ eingebettet, haben uns nur für Forschungszwecke dazu entschieden, unseren Fokus eine zeitlang auf etwas anderes zu legen, was wir als „negativ“ empfinden.
Wie sollte uns ein Bild nicht real vorkommen, wenn wir jahrelang daraufstarren und ringsumher nichts anders mehr wahrnehmen können? Beim Aufwachen geht es unter anderem darum, diesen hypnotischen Zustand aufzulösen, unsere Sicht wieder zu verbreitern und wieder anzuerkennen, daß unser eigener Gedanken-Fokus dafür verantwortlich ist, was wir wahrnehmen. Wieder zu erkennen, daß wir auf jedem Schritt und Tritt in jenes Gute eingewoben sind, daß wir bestehen aus dieser Kraft; und daß unser jeweiliges Erleben, unsere Wahrnehmung ausschließlich mit unserem inneren Fokus zu tun hat, den wir selbst jederzeit steuern können.
(Spax 22.3.15)














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