Toning
Alles ist Schwingung. Daher hat alles auch einen Ton. Wenn wir Töne von uns geben, ganz gleich ob durch Sprechen, Singen, Stöhnen etc., verbinden wir uns automatisch mit bestimmten Schwingungen und Schwingungsmustern. Das Toning ist die stärkste Methode, die ich kenne, um die eigene Schwingung zu erhöhen oder zu harmonisieren.
Wir finden das Toning beispielsweise in den Mantras praktiziert, als Variante vielleicht auch in alten gregorianischen Gesängen oder sogar in alten Beschwörungsformeln. Doch all diese Beispiele sind bereits fixiert auf bestimmte Tonfolgen, Laute, Rhythmen oder Melodien. Möglicherweise liegen hier „Absichten“ zugrunde, um die wir längst nicht mehr wissen. Das Toning ist diesbezüglich nicht festgelegt, sondern jeder Mensch kann es im Verbund mit dem eigenen Energiefluß nutzen. Da diese Übung in ihrer Wirkung so durchschlagend ist, sollte man sich – meiner Ansicht nach – doch ein wenig bewußter darüber sein, mit welchen Schwingungen man sich durch all die Töne, die man täglich so von sich gibt, verbindet.
Die Übung
Man läßt einfach Töne oder Laute aus Kehle und Mund fließen, ohne sich darum zu kümmern oder zu sorgen, wie es sich anhört oder anfühlt oder welche Eigentümlichkeiten man sonst ggf. empfinden mag. Laß es einfach auf spielerische Art und Weise fließen; spüre und folge den Impulsen hierfür.
Da dies eine Übung ist, die uns mit dem Unterbewußtsein und dem Unbewußten verbindet, reagiert der Körper jeweils auf die augenblicklichen Bedürfnisse und wird jedesmal etwas anderes hervorbringen.
Da ich selbst z.B. keinerlei Ahnung habe, welcher Ton oder Laut nun zu welcher Schwingung gehört, ist es meiner Ansicht nach am sinnvollsten, das Toning auf unbewußter Basis zu praktizieren. Denn grundsätzlich gilt: mein Körper, mein Geist, mein ganzes Sein ist dahingehend ausgelegt, sich automatisch in einen größtmöglichen harmonischen und somit gesunden Zustand einzuschwingen, wenn man diesen Prozeß nicht behindert. Deshalb werden für das Toning keine vorgefertigten Tonfolgen oder Lieder oder sonst etwas verwendet, da jeder Augenblick und jede Situation einzigartig ist und jeweils durch ein spezifisches Schwingungsmuster getragen wird. Daher lasse ich den Körper und meine Kehle „von alleine“ Töne und Laute produzieren – so kann ich davon ausgehen, daß diese immer meinem Wohlbefinden dienen werden. Da jeder Mensch seine ureigene Schwingung hat, ist es mir auch nicht logisch, daß bestimmte Tonfolgen für alle Menschen eine gleich „gute/schlechte“ Wirkung haben sollen. (Es ist dies vielleicht möglich, aber ich kann es unmöglich sicher wissen und folge daher hier lieber einer Logik, die ich verstehen kann.)
OM war gestern ;-)))
kreiere dein eigenes Wohlbefinden! (MUH – krchrch – flllll – aaaahhh)
Sinn und Zweck
(1) Wie auch bei der Impuls-Gymnastik wird der Körper durch das Toning an den eigenen Energiefluß angeschlossen durch die Verbindung mit dem Unterbewußtsein und dem Unbewußten. Läßt man den Tönen und Lauten freien Lauf, so erfolgt eine Harmonisierung der eigenen Schwingungsmuster.
(2) Diese Harmonisierung ist spürbar in einem Gefühl des Wohlbefindens.
(3) Verbindet man das Toning mit gezielten Handlungen, erhalten diese Handlungen eine verstärkte Kraft und Richtung. Eine Handlung ist eine Absicht und die Töne verstärken den Fokus der Absicht. So können bessere und/oder schnellere Ergebnisse erzielt werden. (Beispielsweise wenn man Massagen oder Shiatsu-Anwendungen etc. durchführt und diese mit Toning begleitet.)














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