innere Stille
Aaah, die Stille eines Sonntages – sie ist unübertroffen. Und das ist gleichsam der Vorteil eines stillen Ortes auch: Er hat die Kraft, dich in die Stille zu ziehen; ein stiller Ort ist daher immer ein Türöffner. Unübertroffen ist die innere Stille. Ich habe mir jetzt zur Aufgabe gesetzt, permanent die Stille zu spüren, per-ma-nent. Ist man in der Stille, braucht man nicht zu meditieren, denn was die Meditation erreicht und vermag ist: uns mit der Stille bekannt zu machen und ebenfalls uns tiefer in diese hineinzuziehen. Solange ich die Meditation aber nur als Übung ausführe, weil sie mir entweder früher mal etwas gebracht hat oder weil ich denke, daß sie mich heraushebt (und also wichtig macht), brauche ich mich garnicht erst hinzusetzen.
Ich liebe die Stille, sie ist einzigartig. Es ist viel einfacher, mich in ein Stille-Gefühl fallenzulassen als meine Flohgedanken beim Meditieren in die Schranken zu weisen. Man kann die Kopf- und Automatik-Gedanken in der Stille aushungern, könnte man sagen. Nichts auf dieser Welt – nichts, –, ist wie diese Stille. Eine magische Tür. Und eine Tür zu unserer magischen und daher lebendigen und lebensverleihenden Seite.
Stille ist: Magie.
(Siggi Ms-22.6.14)














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