zuviel der Info

18. Januar 2017 at 03:06

Information-overload_SNIP_geraltEs ist so eigenartig: Wenn ich mich an all das multidimensionale Wissen wieder „erinnere“, zum Beispiel durch die Informationen, die ich erhalte, so interessiert es mich fast garnicht, wenn dann in den entsprechenden Sparten oder zu den jeweiligen Themen Entdeckungen gemacht werden. Es ist vom Empfinden her etwa so wie „Ich weiß, daß dies und jenes kommt oder entdeckt wird“, und ich „weiß“ das, weil all diese Informationen eine Resonanz in mir haben. Das ist das „Erinnern“ für mich.

Wenn also Bashar über Mars oder Meldek berichtet,1 so stelle ich das nicht in Frage, sondern es sind Informationen, die für mich total logisch sind und innerlich meinem eigenen Kenntnisstand oder Wissen entsprechen – daher stelle ich es nicht in Frage, sondern kann all diese Informationen mühelos integrieren; mein 3D-Weltbild erweitert sich hierdurch. Es gibt andere Informationen, die für mich zunächst so erstaunlich sind, daß ich sie genauer untersuche und nach reiflicher Betrachtung ebenfalls integrieren kann (z.B. Informationen über die Hybrid Children). Dann gibt es Informationen, die ein Ablehnungsgefühl in mir erzeugen. Auch diese betrachte ich genau, bis ich herausgefiltert habe, weshalb diese Information nicht stimmig ist für mich. Und fast immer handelt es sich hierbei um Informationen oder Szenarien, die angstbasiert sind. Da aber unser innerstes Erleben, unser Higher Self, keine Angst kennt, weiß ich, daß diese Informationen „verzerrt“ sind durch die persönliche Sichtweise desjenigen, der die Information weitergibt. Das finde ich meistens ziemlich schnell heraus.

Bezüglich meiner Informationen der positiven Resonanz ist es, als würde ich innerlich nur einen Haken dahinter setzen: „Ja, stimmt, das ist logisch“ – und damit ist es integriert, weil es mit meinem inneren Wissen übereinstimmt. Und wenn solch eine Information bestätigt und damit integriert ist, wird sie irgendwie uninteressant für mich und ich kümmere mich nicht weiter darum. Wenn sich dann – manchmal Jahre später – entsprechende Ergebnisse zeigen, entsprechende Entdeckungen proklamiert werden oder unsere Wissenschaftler das eine oder andere herausfinden, reagiere ich oft nur mit einem Schulterzucken: „Ja, weiß ich lange schon.“ Was ich indessen nicht tue ist, mich an derlei 3D-„Forschungen“ zu beteiligen – denn was genau sollte ich erforschen, wenn ich doch weiß, daß es da ist? Ich muß mein eigenes Wissen niemandem beweisen oder mich an den Nutzungen oder der Umsetzbarkeit der „neu entdeckten Dinge“ beteiligen.

Viele bauen sich ein Leben aus den neuen Erkenntnissen, die sie dann anwenden; oder beispielsweise der Lemurian-Choir,2 der an dem „alten Wissen“ wieder anknüpft; oder andere, die neue Energietechniken entwickeln etc. Sie setzen alle ihre neu erworbenen Kenntnisse in ihrem 3D-Leben um. Aber mir fehlt irgendwie diese Verknüpfung, mir scheinen diese Erinnerungen einfach zu genügen als „Bestätigung“. Vielleicht weil ich vermutlich der Auffassung bin, daß all dieses Herumspielen mit neuen Methoden nicht wirklich etwas verändert. Es geht mir wie immer zu langsam. Es ist, als sei ich immer schon einen bis fünf Schritte voraus und warte lediglich, bis der Rest nachzieht – doch wenn das dann endlich mal passiert ist, bin ich schon wieder meilenweit fort… Es liegt vor allem auch daran, daß ich eben glaube, keine einzige Methode verändere auch nur irgendetwas im Lebensgefühl. Persönlich ja, das ist individuell, aber Bewußtsein ist und bleibt Bewußtsein, welches stets jene Welt kreiert, die ich in der Lage bin, wahrzunehmen.

Ja, es fehlt mir daher das Erlebensgefühl. Ich glaube nicht, daß irgendeine Methode mich dem Erleben näherbringt, denn das tut nur das Sein, der Ausdruck im Jetzt. Doch die meisten nähern sich diesem Empfinden über all diese Methoden und wohl auch durch den Glauben, diese Methoden brächten eine „bessere Welt“ hervor. Für das Erleben all jener mag das zutreffen, aber nicht für das Bild des Großen Ganzen, denn unsere Welt ist bereits perfekt und wunderbar, sie „kümmert“ sich selbst um ihr Erleben, niemand muß hier etwas „anschieben“. Der persönliche Ausdruck, das verwurzelte Erleben existiert allein im Lebensgefühl, das vollkommen unabhängig ist von jeglichen Methoden oder auch Informationen. – Immer einen Schritt ins Unbekannte – und noch einen – und noch einen nächsten. Das ist das Leben, das Sein.

(Spax  18.1.17)

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Fußnoten

  1. Bashar ist eine von Darryl Anka gechannelte Entität, die auf Essassani/Eshakani beheimatet ist. Ich beziehe mich hier auf Videos, die einmal frei auf YouTube zugänglich waren; doch die Verantwortlichen der Bashar-Seite haben leider sämtliche Videos aus Copyright-Gründen entfernen lassen – äußerst bedauerlich.
  2. Lemurian Choir – beschrieben bei Kryon: Ein Chor, der auf uralte lemurische Techniken des Tonings spezialisiert ist. (Lemurien/Lemuria gilt als Kontinent mit einer Zivilisation, die bereits vor und auch zeitgleich mit Atlantis existierte; ursprünglich: Mu → Jene von Mu = Lemurier)