Tu′ was!

18. März 2013 at 03:43

Hängematte-3_SNIP_UnsplashBin schon wieder in diesem Wahn, etwas „tun zu müssen“, anstatt einfach mal loszulassen, meine innere Anspannung etc. Ich muß nicht hindenken zu dem, was ich will, es genügt, einfach loszulassen – alles. Es genügt, wenn ich einfach in meinem entspannten Loslaß-Modus bin, sodaß alles von selbst zu mir fließt. Einfach sein in diesem schönen Gefühl, in diesem Empfinden. Sobald ich mich mit mir selber wohlfühle und diese freundliche innere Entspannung spüre, gerät alles ins Fließen. Mein inneres „Ich“, mein Higher Self, ist immer und überall in diesem Zustand und daher fließt alles automatisch, sobald ich entspannt bin und alles mal sein lassen kann.

Wir haben zu viel Mißtrauen unserem Higher Self gegenüber und glauben, es (oder ein sogenanntes „Schicksal“) würde uns negative Dinge liefern oder eben nicht die Dinge, die ich gernhabe, solange ich nicht stets mit meinem erzwungenen Wollen und meinen kopflosen Handlungen darauf hinwirke. Es ist eigentlich simpel – aber genau das haben wir total verlernt, haben uns auf jenes „Ich muß … [xy] tun, um … [yz] zu erreichen“ eingeschossen, anstatt uns einfach zu freuen und das zu schätzen, was wir sind und was wir haben. Es funktioniert genau wie bei meinen Manifestationen beim Autofahren: Ich entspanne mich von meiner zwanghaften Vorstellung, daß der vor mir Fahrende „nervt“ und sage mir „Achgott, ich hab′ doch Zeit, es kommt garnicht drauf an!“ Und schon löst sich etwas und das Auto vor mir biegt ab. Sobald ich in meiner neutralen Innenhaltung bin, die immer entspannt ist, kann ich auch kleine Sätze einstreuen wie: „ach, der biegt gleich ab…“ Und genau das geschieht dann.

Wieso fällt es so schwer, auch den Rest unseres Lebens auf diese entspannte Weise zu betrachten? Weil wir zu viel Schwere, zu viel Bedeutung hineinlegen: „Achgottachgott, wenn ich jetzt nicht weiß, woher mein Geld kommt, kann ich nicht – was?! – leben!“ Aber ich muß all dies garnicht wissen, kann es genauso fließen lassen wie den Verkehr, der auch nur fließt durch mein Entspanntsein. Solange ich glaube, ich müsse mich verbiegen und herumrödeln, um Geld haben zu „dürfen“, werde ich genau dies tun müssen. Bin ich aber in der Lage, mich diesbezüglich – oder jedem anderen Thema gegenüber – zu entspannen, erlaube ich dem Universum, mich auf tausend verschiedene Weisen zu versorgen, die ich mit all meinem Gerödel garnicht hinbekommen oder mir ausdenken könnte. Und gleichfalls: Solange ich der Ansicht bin, z.B. immer bloß ein Minimum an Geld „haben zu dürfen“ – weil ich ja mehr nicht „brauche“ –, werde ich auch keine größeren Mengen anziehen können, die mich noch weiter entspannen. Puh, und dann erschrecke ich mich vorm eigenen Erfolg noch obendrein…

Das Universum ist uns immer und überall freundlich gesonnen bzw. es ist gar nicht „gesonnen“, sondern versorgt uns stets nach unserem Glauben. Glaubenssätze, egal wie tief eingewurzelt, ändere ich auf dieselbe Weise, wie ich mir all die unbrauchbaren angeeignet habe und unter deren Knute ich so leide: indem ich mir die neuen Sätze wieder und wieder im Kopf vorsage und mich einschwinge, sie loslasse, in diese entspannte Schwingung komme…

Wieso geht das so schwer in unsere Köpfe?! Da ich nicht an meine Vergangenheit gebunden bin, kann ich mich in jedem Augenblick komplett neu erfinden. In jedem Augenblick!! Ich darf jetzt in diesem Augenblick genau diejenige sein, die ich sein will. Bashar1 sagt: In genau jenem Augenblick, in dem ich etwas neues erkenne, verdrahtet sich das Hirn sofort entsprechend! Ab diesem Moment bin ich diese neue Person – komplett. Und weil jeder Moment nur ein Standbild ist, losgelöst von jedem „Davor“ oder „Damals“, kann ich in jedem Augenblick jemand Neues sein!

(Spax  18.3.13)

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Fußnoten

  1. Bashar ist eine von Darryl Anka gechannelte Entität, die auf Essassani/Eshakani beheimatet ist.