Shifting mit allen

21. November 2015 at 23:08

Smilies-bunt-Freude_geralt_SNIPShifting. Ich hatte vorhin im Bett diesen Gedanken dazu: Wenn ich shifte, so shiftet ja im wesentlichen Kern eben meine Wahrnehmung. Und dadurch, daß ich in der Lage bin, andere Dinge wahrzunehmen – z.B. welche, die mir gute Laune bereiten –, verändert sich meine Welt. Denn meine Welt besteht ja stets aus denjenigen Dingen, die ich wahrnehme. Wenn ich mich aber sorge, daß z.B. all meine Freunde, meine Familie, die Menschen, die mir wichtig sind, „noch nicht so weit sind“ oder ich glaube, daß bestimmte Personen es „nicht schaffen“ werden, was für einen Fokus habe ich denn dann? Genau: einen negativen.

Vor allem findet ein größerer Shift statt, wenn ich alle Leute als genauso „weise“ wie mich selbst ansehe. Vorher wird kein großartiger Shift in meiner Wahrnehmung passieren; denn solange ich einen Großteil meines Umfeldes als „weniger schlau“, weniger wert betrachte oder egal in welcher Weise auf sie herabschaue, kann ich selbst nicht shiften!!! Denn genau das ist ja der Punkt: Mein eigener Fokus – und alles, auf was ich blicke ist ein Teil von mir oder wird Bestandteil meiner Gesamtschwingung. Indem ich andere Personen, Wesen oder Dinge ablehne oder abwerte, werte ich Anteile von mir selbst ab, Anteile, die so wie alles andere auch, zu meinem Bewußtsein gehören. Erst, wenn ich sämtliche Personen und Dinge meines Lebens und meiner Welt auf eine Weise betrachten und empfinden kann, die so etwas wie die „Reife“ und Möglichkeit des Aufwachens beinhaltet, wird in meiner eigenen Wahrnehmung ein größerer Shift stattfinden können, vorher nicht.

Viele von uns haben ja solche Furcht, daß manche oder bestimmte Personen, die wir lieben, ggf. einen größeren Shift nicht mitmachen „können“ oder wollen. Diese Angst beinhaltet per se, daß ich mich diesen Personen, um die ich fürchte, überlegen fühle – sonst hätte ich diese Angst nicht. Wenn es mir allerdings gelingt, meine Angst zu entspannen und meinen Fokus mehr in Richtung Vertrauen und Zuversicht verschieben kann, so schließt diese entspanntere Variante ebenfalls „all meine Lieben“ mit ein. Indem ich von meiner Angst lasse und mehr ins Vertrauen gehe, lege ich einen positiveren Fokus auf mein engeres Umfeld. Es ist dies dann eher eine Ausstrahlung von „ich vertraue darauf, daß alle mitkommen, daß niemand verloren geht“ – kann ja auch nicht, denn alles ist ja ein Teil von mir! Solange wie ich jedenfalls all meine Freunde und wichtigen Personen in meinem Leben abwerte oder irgendeinen angstbesetzen Fokus auf sie habe, befinde ich mich selbst in ebenjener Angst und Furcht, die ich ja lediglich auf mein Umfeld projiziere. Das heißt konkret: Ich halte mich selbst mit dieser Art Fokus von meinem eigenen Shifting ab!

Haha, das genau ist der Gag und die Schwierigkeit: Jegliches Empfinden, Wissen oder Eindrücke, die ich bezüglich eines Shifts oder eines Aufwachens habe, zu übertragen auf alles, was mich umgibt! Ein Shift jeglicher Art findet ausschließlich in mir selbst und meiner eigenen Wahrnehmung statt. All meine Ängste, die ich bezüglich anderer Personen oder Dinge habe, sind ein Spiegel für meine eigene Angst. Bin ich jedoch in der Lage, in meinem eigenen Empfinden des „Alles ist gut und perfekt wie es ist“ zu bleiben und stets diesen positiven Fokus auszustrahlen, so wird mir eben genau durch diese innere Haltung all das Positive zurückgespiegelt. Das bedeutet: Wenn ich in der Lage bin, alle Teile meiner Welt, meiner Wahrnehmung, in einem positiveren Licht zu sehen, wird mir all das Positive, was ich selbst empfinde und ersehne, mir auch zurückgespiegelt werden können, vorher nicht.

Niemand geht daher „verloren“. Sondern die Frage ist: Welche Variante des Ausdrucks einer Person bin ich in der Lage wahrzunehmen? Wenn ich mich also hartnäckig in meiner eigenen positiven Schwingung halte und verankere, werde ich plötzlich automatisch wahrnehmen, daß die Menschen in meinem Umfeld nach und nach Haltungen und Erkenntnisse zeigen, die ich ihnen vorher nicht zugetraut hätte, während ich sie mit meinem Fokus der Angst betrachtet habe.

Immer und überall ist also alles, was ich wahrnehme oder was ich daraus mache, in mir selbst verankert. Es kann mir ausschließlich nur etwas zurückgespiegelt werden, was ich selbst ausstrahle. Passen mir bestimmte Dinge aus meinem Umfeld nicht, so gibt mir das eine Rückmeldung über meinen eigenen inneren Fokus, nichts sonst! Strahle ich aus mir heraus, wird auch mein Umfeld mich anstrahlen; shifte ich selbst, wird mein gesamtes Umfeld mir dies zurückspiegeln. Es geht von daher immer nur um dich selbst und deine ganz eigene Perspektive, die bestimmt, in welcher Art von Welt du dich wiederfindest – denn nur dein innerer Fokus bestimmt, was dir zurückgespiegelt wird, nichts sonst.

(Spax 21.11.15)

Irgendwie kommt es mir vor, als hätte ich denselben Gedanken hier mehrfach niedergepinnt – hm. Aber ändern wollt ich’s jetzt auch nicht. Manchmal wüßt‘ ich schon gern, was ich denke…  🙂

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