Perspektive des Selbst

17. April 2017 at 02:29

Maske-Spiegel_SNIP_ARLOUKIn meiner Stille, da bin ich erst Ich, da bin ich verbunden. Die Kostüme und Ausdrucksformen ändern sich, aber das Selbst bleibt. Das Selbst, das sich als ein Spezifisches ausdrückt und doch jederzeit mit Allem-was-Ist verbunden ist, aus diesem hervorgeht. Daher kann man sich in der Wahrnehmung auch immer mit Allem-was-Ist verbinden und spüren, daß es Alles-was-Ist ist. Zeitgleich alles. Das Spüren des Bewußtseins. Und dann wieder der Perspektivwechsel zum persönlichen Selbst und dessen spezifischem Ausdruck.

Das ist schon irgendwie abgefahren, daß man sich als Einzelwesen oder gar „Ding“ fühlen kann, zugleich aber genauso wahrnehmen kann, daß man alles zeitgleich ist. Einfach weil man sich auf der Wahrnehmungsebene mit allem verbinden kann – mit allem. Und wenn ich mich mit irgendetwas verbinde, so kann ich fühlen, was es fühlt, kann wahrnehmen, was es wahrnimmt. Und wenn ich das kann, so weiß ich, daß jedes meiner scheinbaren Gegenüber dasselbe ist, wie ich: Bewußtsein.

(Spax  17.4.17)

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