Impuls-Gymnastik

Durch die­se Übung ist es möglich, schnell und ein­fach ei­ne Ba­lan­ce im ei­ge­nen Ener­gie­haus­halt zu er­zeu­gen.

Die Übung
Die Haupti­dee die­ser Übung liegt dar­in, die Im­pul­se dei­nes Körpers wahr­zu­neh­men und die­sen zu fol­gen, oh­ne mit dem Ta­ges­be­wußtsein ein­zu­grei­fen. Sie funk­tio­niert da­her im Ste­hen, Lie­gen oder Sit­zen. Es ist gleich, ob man für die­se Übung viel Platz hat (großes Zim­mer, Park) oder nur we­nig (ei­ne Kam­mer, ein Toi­let­tenhäuschen), ob man sie ei­ne hal­be Stun­de (oder mehr) oder nur ei­ne Mi­nu­te macht: Im­mer wird man sich da­nach er­frischt fühlen und ir­gend­wie aus­ge­gli­che­ner.
Stell dich ent­spannt hin und schließe die Au­gen. Spüre, wel­che Be­we­gungs­im­pul­se dein Körper aus­sen­det und fol­ge die­sen. Dies ist im Prin­zip die ge­sam­te Übungs­be­schrei­bung.
Man wird spüren, ob man nun doch lie­ber sit­zen oder lie­gen möchte. Man folgt ein­fach den Im­pul­sen, die man spürt. Manch­mal ändert sich die Po­si­ti­on von Ste­hen/Lie­gen/Sit­zen während der Übung.
Ich ha­be häufig den Im­puls, während­des­sen ein paar Töne oder Lau­te von mir zu ge­ben (sie­he auch Toning). Auch hier­bei denkt man nicht nach, son­dern läßt ein­fach fließen, was kommt. Zu Be­ginn er­scheint dies viel­leicht et­was un­ge­wohnt, aber man gewöhnt sich schnell dar­an und vor al­lem: Es macht so viel Spaß!
Manch­mal sind die Be­we­gun­gen sehr schnell, mal to­tal ver­lang­samt, mal tänze­risch – es ist recht ver­schie­den, was im ein­zel­nen pas­siert. Manch­mal „er­tappt“ man sich da­bei, daß man Be­we­gun­gen ausführt, die man noch nie im Le­ben aus­geführt hat oder auch wel­che von de­nen man glaubt, sie gar­nicht ausführen zu können. Laßt euch über­ra­schen, folgt ein­fach den Im­pul­sen. :-))

Sinn und Zweck
(1)  Auf un­be­wußte Wei­se wer­den durch die­se Übung die Körper­ener­gi­en ver­scho­ben und neu aus­ge­rich­tet. Läßt man den körper­li­chen Be­we­gungs­im­pul­sen frei­en Lauf, so ten­die­ren sie au­to­ma­tisch da­zu, zur größtmögli­chen Har­mo­nie zu stre­ben. Dies ist ein ein­fa­ches Schwin­gungs­ge­setz; denn es wird we­sent­lich mehr Ener­gie und Kraft­auf­wand benötigt, ein Un­gleich­ge­wicht (z.B. Wi­derstände) auf­recht­zu­er­hal­ten. Läßt man den Ener­gi­en ih­ren natürli­chen Lauf, so wer­den sie sich im­mer har­mo­ni­sie­ren.

(2)  Die­se Har­mo­ni­sie­rung ist so­fort spürbar in ei­nem Gefühl des Wohl­be­fin­dens.

(3)  Auf un­be­wußte und spie­le­ri­sche Art und Wei­se er­langt der Körper größere Ge­schmei­dig­keit und Fle­xi­bi­lität und die Psy­che größere Ge­las­sen­heit.

(4)  Ich ler­ne mei­nen Körper bes­ser ken­nen und er­hal­te ei­ne wirk­lich schöne De­mons­tra­ti­on, auf welch wun­der­ba­re Wei­se Körper + Geist zu­sam­men­wir­ken.

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