Kōan

Das Kōan ist ein Lehrsatz oder eine kurze Anekdote z.B. aus dem Zen-Buddhismus. Das wesentliche an einem Kōan ist, daß es nicht mit dem Intellekt begriffen werden kann. Daher dient es auf subtile Weise dazu, die Starrheit des rationellen Denkens der SchülerInnen aufzubrechen, damit diese zur Erleuchtung gelangen können. Deshalb werden die Kōans gern auch bei der Meditation eingesetzt.

Beispiele:
1) Was ist der Ton einer Hand?
2) Ein Mönch kam zu Meister Joshu und fragte ihn: „Hat ein Hund Buddhanatur?“ Meister Joshu antwortete: „Mu“.

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