Bewußtsein

Lei­der verfügt der deut­sche Be­griff des „Be­wußtseins“ nicht um wei­te­re Dif­fe­ren­zie­run­gen. Das ist sehr be­dau­er­lich, da es sich um einen solch zen­tra­len Be­griff han­delt. Da­her ha­be ich für mich ver­schie­de­ne Un­ter­tei­lun­gen vor­ge­nom­men, um be­stimm­te Be­wußtseins­zustände un­ter­schei­den zu können:

Ta­ges­be­wußtsein, All­tags­be­wußtsein, 3D-Be­wußtsein: Dies ist der Be­wußt­seins­be­reich, mit dem wir uns nor­ma­ler­wei­se iden­ti­fi­zie­ren. Hier­zu gehört un­ser ge­sam­ter Denk­pro­zeß, wel­chen ich bis­wei­len als „ständig plap­pern­des Ra­dio im Hin­ter­grund“ oder auch als „Kopf­ge­dan­ken“ be­zeich­ne. Ich nen­ne die­sen Teil Ta­ges­be­wußtsein, da es je­ner Teil un­se­res Be­wußtseins ist, der den Fo­kus auf un­se­re alltägli­che Außen­welt ge­rich­tet hat. Die Zau­be­rer ver­wen­den hierfür auch den Be­griff „Ers­te Auf­merk­sam­keit“, „rech­te Sei­te“ oder to­nal.

Ge­samt­be­wußtsein, Al­les-was-Ist: Dies ist der Ur­sprung al­len Be­wußtseins und mei­ner Wahr­neh­mung zu­fol­ge ein Po­ten­ti­al: Je­des We­sen/Ding erhält hier­durch die­sel­be Grund­aus­stat­tung an Möglich­kei­ten (= al­le); und in den un­gezähl­ten Möglich­kei­ten ver­bin­den sich be­stimm­te Aspek­te als Ide­en zu spe­zi­fi­schen Aus­for­mun­gen. Sehr weit ge­faßt könn­te man sa­gen: Je­de Idee bil­det ein persönli­ches Be­wußtsein. (mehr…)

persönli­ches Be­wußtsein: Un­ter „persönli­chem Be­wußtsein“ ver­ste­he ich die Zu­sam­men­set­zung ver­schie­de­ner Be­wußtseinsan­tei­le mit spe­zi­el­len Schwer­punk­ten; die­se spe­zi­fi­sche Zu­sam­men­set­zung, aus­ge­drückt in der mensch­li­chen Form, ist, was wir als un­se­re Persönlich­keit oder un­se­ren Cha­rak­ter be­zeich­nen würden. (mehr…)

Kol­lek­tiv­be­wußtsein: Als Kol­lek­tiv­be­wußtsein be­zeich­ne ich ei­ne über­ge­ord­ne­te Form des persönli­chen Be­wußtseins; z.B. das Kol­lek­tiv­be­wußtsein der Fa­mi­lie, über­ge­ord­net ei­ne „Dorf­ge­mein­schaft“, das Kol­lek­tiv­be­wußtsein ei­nes Staa­tes oder ins­ge­samt das Kol­lek­tiv­be­wußtsein der mensch­li­chen Ras­se. Ich be­nut­ze die­sen Be­griff zu­meist be­zo­gen auf die Aus­rich­tung des mensch­li­chen Be­wußtseins all­ge­mein.

Traum­be­wußtsein, Un­ter­be­wußtsein: Das Traum­be­wußtsein ist je­ner Teil von uns, der di­rekt mit dem Höher­en Selbst ver­bun­den ist und uns des­sen Bot­schaf­ten zu­trägt. Auf die­ser Be­wußtseinsebe­ne fin­det sich auch der in­ne­re Be­ob­ach­ter. Die­se Be­wußtseinsebe­ne ist die Ebe­ne des Träum­ens und des „Trau­mes“; wir können sie nicht über ra­tio­na­le Pro­zes­se er­fas­sen oder über un­se­re Ver­stan­des­ebe­ne einen Zu­gang er­hal­ten. Es ist al­ler­dings die­je­ni­ge Ebe­ne, über die sich ei­ne Er­wei­te­rung des Be­wußtseins er­schließt: (mehr…)

Un­be­wußtes, To­ta­lität des Selbst: Die Zau­be­rer nen­nen die­sen Be­reich des Be­wußtseins tref­fen­der das Un­wißba­re – et­was al­so, das nicht ge­wußt wer­den kann, denn es ent­zieht sich jeg­li­cher Be­schrei­bung. Zwar ist es möglich, Ef­fek­te die­ses Be­wußtseins­be­rei­ches wahr­zu­neh­men und zu un­ter­su­chen, z.B. die Kraft des Wil­lens oder Aus­wir­kun­gen ener­ge­ti­scher Aspek­te, doch ist es nicht möglich, die­sen Be­reich zu be­schrei­ben oder ko­gni­tiv zu er­fas­sen. (mehr…)

tran­szen­dier­tes Be­wußtsein, 4D-Be­wußtsein: Hier­mit mei­ne ich sehr häufig den Zu­stand ei­ner Welt, de­ren Be­woh­ner ins­ge­samt auf­ge­wacht sind. Das Auf­wa­chen ei­ner ge­sam­ten Zi­vi­li­sa­ti­on hat ei­ne an­de­re Le­bens­form zur Fol­ge, die auf der Gleich­heit al­len Be­wußtseins ba­siert und da­her oh­ne Hier­ar­chi­en aus­kommt und kei­ne Macht­struk­tu­ren mehr benötigt.

Download PDF