Balance, Nüchternheit

Hier­mit ist der Draht­seilakt be­schrie­ben, das Gleich­ge­wicht zwi­schen un­se­ren bei­den Haupt-Be­wußtseins­be­rei­chen zu hal­ten: des All­tags­be­wußtseins und des Traum­be­wußt­seins. Es be­deu­tet, daß man sich bei­der Be­rei­che und ent­spre­chen­der Wahr­neh­mun­gen stets be­wußt ist und auf­grund die­ses Wis­sens han­delt.

„Nüchtern­heit“ ist in die­sem Zu­sam­men­hang ein Be­griff von den Zau­be­rern, der tref­fend das in­di­vi­du­el­le Emp­fin­den hier­bei be­schreibt: Die­se Art der Ba­lan­ce kann man nur er­rei­chen, wenn man nicht mehr von Stürmen persönli­cher Be­find­lich­kei­ten – emo­tio­nal oder ge­dank­lich – hin und her ge­wor­fen wird, son­dern die­se tran­szen­diert hat. Das Er­geb­nis ist ein Emp­fin­den in­ne­rer Klar­heit – ei­ner Nüchtern­heit, die nichts erschüttern kann.

Download PDF