innere Stille

22. Juni 2014 at 01:36

Meditation-2_SNIPPINGAaah, die Stil­le ei­nes Sonn­ta­ges – sie ist unübert­rof­fen. Und das ist gleich­sam der Vor­teil ei­nes stil­len Or­tes auch: Er hat die Kraft, dich in die Stil­le zu zie­hen; ein stil­ler Ort ist da­her im­mer ein Türöff­ner. Unübert­rof­fen ist die in­ne­re Stil­le. Ich ha­be mir jetzt zur Auf­ga­be ge­setzt, per­ma­nent die Stil­le zu spüren, per-ma-nent. Ist man in der Stil­le, braucht man nicht zu me­di­tie­ren, denn was die Me­di­ta­ti­on er­reicht und ver­mag ist: uns mit der Stil­le be­kannt zu ma­chen und eben­falls uns tiefer in die­se hin­ein­zu­zie­hen. So­lan­ge ich die Me­di­ta­ti­on aber nur als Übung ausführe, weil sie mir ent­we­der früher mal et­was ge­bracht hat oder weil ich den­ke, daß sie mich her­aus­hebt (und al­so wich­tig macht), brau­che ich mich gar­nicht erst hin­zu­set­zen.

Ich lie­be die Stil­le, sie ist ein­zig­ar­tig. Es ist viel ein­fa­cher, mich in ein Stil­le-Gefühl fal­len­zu­las­sen als mei­ne Floh­ge­dan­ken beim Me­di­tie­ren in die Schran­ken zu wei­sen. Man kann die Kopf- und Au­to­ma­tik-Ge­dan­ken in der Stil­le aus­hun­gern, könn­te man sa­gen. Nichts auf die­ser Welt – nichts, –, ist wie die­se Stil­le. Ei­ne ma­gi­sche Tür. Und ei­ne Tür zu un­se­rer ma­gi­schen und da­her le­ben­di­gen und le­bens­ver­lei­hen­den Sei­te.

Stil­le ist: Ma­gie.

(Sig­gi Ms-22.6.14)

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