genetisch, biblisch, göttlich

13. März 2015 at 21:35

NASA_hs-2010-22-Hubble_Märchen 4Wie könn­ten wir nicht uns zu Raum­fah­rern ent­wi­ckeln, wo wir doch von so großar­ti­gen Raum­fah­rern ab­stam­men?

Da sind gu­te Leu­te im Netz: der Ste­fan Maul (As­sy­ro­lo­ge), der sei­ne Schrif­ten an der Uni Hei­del­berg zur all­ge­mei­nen Veröffent­li­chung frei­ge­ge­ben hat. Ich fin­de das toll, daß die Leu­te dies ma­chen, denn so kann man sie fin­den. Würden sie auf ih­ren Büchern, Ar­ti­keln und Rech­ten be­har­ren, wer soll­te sie fin­den? Aber so ist es leicht und macht Freu­de. Ge­nau­so wie der Ot­to Jung mit ei­nem sehr lan­gen Text.1

Je mehr Tex­te man liest über die An­nu­n­a­ki, En­ki+En­lil, Gil­ga­mesch, de­sto mehr ent­ge­gen­ge­setz­te Aus­sa­gen erhält man. Aber das ist ja nor­mal, es ist wie in der Gerüchteküche; und im­mer die Fra­ge, wie et­was in­ter­pre­tiert wird. Nun ha­be ich einen eng­li­schen Text an­ge­fan­gen, der den En­ki nach Afri­ka setzt, in an­de­ren Tex­ten ist er in Si­bi­ri­en und wie­der in an­de­ren in Me­so­po­ta­mi­en. Ich mei­ne, die Götter, sie konn­ten schließlich flie­gen (phy­sisch); und da sie die „Hüter des Ewi­gen Le­bens“ wa­ren, neh­me ich an, daß sie gleich­falls über das „lu­zi­de Träum­en“ rei­sen konn­ten (al­so „be­a­men“).

Viel­leicht ha­ben sie ih­re Körper nur zu dem Zweck be­wohnt, da­mit sie für die 3D-Welt sicht­bar wa­ren – oder die phy­si­sche Aus­drucks­form ent­stand au­to­ma­tisch, während sie ih­ren je­wei­li­gen Fo­kus setz­ten. Ei­gent­lich müßten sie auch te­le­pa­thisch ge­we­sen sein. So er­schie­nen sie den Men­schen als et­was, was die­se nicht ver­ste­hen konn­ten, da die Men­schen selbst es nicht hat­ten. Übermächtig, mit Zau­ber­kräften und ma­gi­schen Waf­fen.

Der „böse/üble Wind“, der al­les nie­der­mach­te, hört sich an wie ei­ne ra­dio­ak­ti­ve Sub­stanz, viel­leicht ei­ne Art Atom­bom­be oder et­was ähn­lich schädli­ches. Und durch die­se Art Stra­fe/n hiel­ten sie ih­re Men­schenschöpfung im Zaum.

Ver­mut­lich ha­ben die An­nu­n­a­ki über die Zeit ei­ne an­de­re Möglich­keit ge­fun­den, ih­ren Pla­ne­ten zu hei­len oder zu un­terstützen, denn of­fen­bar benötig­ten sie das Gold, hin­ter dem sie an­geb­lich her wa­ren, nach ei­ni­ger Zeit nicht mehr. Denn ir­gend­wann ver­schwan­den al­le Götter und zo­gen sich in den Hin­ter­grund zurück, misch­ten sich nicht mehr ein. Warum? Ein Teil woll­te viel­leicht, daß auch die Men­schen auf­wa­chen, aber sie ha­ben ge­se­hen, daß dies nicht möglich ist, so­lan­ge die Men­schen sich an den Göttern ori­en­tie­ren und die­se an­him­meln, denn es ver­hin­dert das ei­ge­ne Den­ken und die ei­ge­ne Ent­wick­lung. Man­che Götter-ETs hat­ten viel­leicht die ur­sprüng­li­chen „Hüter der Er­de“ im Sinn, daß die­se wie­der­kom­men oder wie­der­er­ste­hen würden; das, was die Er­de und ei­ne an­de­re Mensch­heit einst ge­we­sen war. Doch sie wer­den ge­wußt ha­ben, daß dies ei­ner länge­ren evo­lu­ti­onären Ent­wick­lung be­darf.

Viel­leicht auch war die kru­de ge­ne­ti­sche Um­ge­stal­tung (oder Verstümme­lung un­se­rer DNA) ei­ne Idee, durch die der Zu­stand des Nicht­wis­sens ge­fes­tigt wer­den soll­te, da kaum et­was an­de­res dies­bezüglich funk­tio­niert hat­te. Man woll­te wis­sen – oder wir woll­ten wis­sen (Kol­lek­tiv­be­wußtsein), ob ein We­sen sich ge­ne­rell zum Licht hin ent­wi­ckelt, ganz gleich mit wel­chen Aus­gangs­prämiss­en. Man nimmt dem We­sen al­les „gött­li­che“, ne­gie­ren sämt­li­che dies­bezügli­chen Fähig­kei­ten und schau­en, wie das Pro­jekt sich ent­wi­ckelt.

Und ge­nau wie in der (bib­li­schen?) Ge­schich­te mit dem „bösen En­gel“ und dem „gu­ten En­gel“, die als Paar je­dem Men­schen bei­ge­ge­ben sei­en, gab und gibt es je­weils ei­ne zu­trägli­che und ei­ne nicht so zu­trägli­che Aus­sa­ge zu je­dem ein­zel­nen The­ma – schließlich le­ben wir in ei­nem dua­len Zu­sam­men­hang, es kann al­so gar­nicht an­ders sein. „Dua­lität“ be­deu­tet grundsätz­lich Ver­wir­rung, könn­te man sa­gen.

Ich fin­de die Fra­ge span­nend, was zum Bei­spiel aus den An­nu­n­a­ki ge­wor­den ist, oder den Rep­ti­lians, oder je­nen von Ori­on usw. Es scheint ei­ne kol­lek­ti­ve Ent­wick­lung zu sein: In dem Maße, in dem die Men­schen sich zu höher­en Schwin­gun­gen ent­wi­ckeln, tun es auch all je­ne, die in­t­rin­sisch mit die­sem Pro­jekt ver­bun­den sind (al­so be­wußtseins­tech­nisch); denn im Be­wußtsein hängen wir al­le­samt mit­ein­an­der zu­sam­men. Und wenn sich ein ein­zi­ger Teil ei­nes so großen Ge­samt­gefüges wei­ter­ent­wi­ckelt, tut es auch der gan­ze Rest.

Bas­har2 sagt, wir hätten zum Bei­spiel ei­ne Öff­nung her­vor­ge­bracht in den Ori­on-Sys­te­men, in­dem wir je­ne wahr­ge­nom­men ha­ben durch die Kom­mu­ni­ka­ti­on, die er ermöglich­te mit ei­nem der dor­ti­gen „Pries­ter“; von heu­te aus 150.000 Jahr in un­se­re Ver­gan­gen­heit! Das heißt, hier wur­de ein Sa­me ge­setzt, der ei­ne be­stimm­te Schwin­gung ent­hielt und viel­leicht ei­ne be­stimm­te Idee. Und auch wenn dies nur ei­ne al­ler­win­zigs­te, steck­na­del­kopf­große „Öff­nung“ war, so war es doch ei­ne – plötz­lich gab es so­zu­sa­gen in den Ori­on-Sys­te­men ei­ne neue No­te, ei­ne neue Färbung. Und je mehr We­sen dies wahr­nah­men, de­sto mehr konn­ten hieran an­knüpfen und die­se neue Schwin­gung sich aus­brei­ten. Hier bei uns ist es ja ge­nau­so: ein paar neue Ide­en tau­chen auf (z.B. der Däni­ken, der Ca­sta­ne­da oder vie­le vie­le an­de­re) und wir können hieran an­do­cken – vor al­lem je­ne, die hier­nach su­chen, die hier­auf „pro­gram­miert“ sind – und „das Loch im fes­ten Gefüge“ ver­größern. Und so, wie je­ne Öff­nung für die Ori­on-Sys­te­me aus de­ren Zu­kunft ge­kom­men war, so kom­men die al­ler­meis­ten neu­en In­fos hier eben­falls aus un­se­rer Zu­kunft (z.B. Bas­har und vie­le an­de­re Chan­ne­lings).

Viel­leicht ist es auch ir­gend­wann ein­fach „an der Zeit“, auf­zu­wa­chen, nämlich an je­nem Zeit­punkt, wenn man als Zi­vi­li­sa­ti­on be­reits al­les aus­ge­reizt und aus­pro­biert hat, was es so al­les zu er­for­schen gab in ei­nem be­stimm­ten Zu­sam­men­hang und all die Er­fah­run­gen ge­macht wur­den, die man ma­chen woll­te.

(Spax 13.3.15)

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Fußnoten

  1. Ot­to Jung, Das Vermächt­nis der „Ge­fal­le­nen En­gel“, www.ottojung.de.
  2. Ei­ne von Dar­ryl An­ka gechan­nel­te En­tität, die auf Es­sassa­ni/Es­ha­ka­ni be­hei­ma­tet ist.