Enki und Enlil

17. Februar 2015 at 01:49

ANNUNAKI_Enlil und Enki_SNIP-21Ich ha­be jetzt von dem einen Au­tor die En­ki-En­lil-Ge­schich­te ge­le­sen.2 Der ei­ne wird mit ei­nem Löwen dar­ge­stellt, der an­de­re mit ei­nem Stier oder mit Hörnern. Mei­ner An­sicht nach kann es sich auch um die­sel­be Per­son han­deln, die ein­mal im Löwen-Zeit­al­ter agiert und ein an­de­res Mal im Stier- oder Wid­der­zeit­al­ter. Sie se­hen zu­dem aus wie ein­eii­ge Zwil­lin­ge.

Auch in­ter­essant: ca. 6.000–4.000 v. Chr. war Zwil­lin­ge-Zeit­al­ter. Der Was­ser­träger, wo war der un­ter­ge­bracht -? Viel­leicht zur Zei­ten­wen­de -? Wenn 10.000–12.000 (v. Chr.) die Jung­frau war, war der Was­ser­träger viel­leicht noch da­vor – oder an­ders­her­um? Viel­leicht war es auch „die Was­ser­schlan­ge“? Man müßte sich den Him­melsäqua­tor zu je­ner Zeit noch­mal ge­nau an­schau­en. Oder gu­cken, was in den ältes­ten Tex­ten, Ge­schich­ten und Sa­gen erzählt wird; denn da fin­den sich im­mer al­le mögli­chen Hin­wei­se.

Die Schlan­ge als Weis­heits­träge­rin: das Wis­sen über die Ge­ne­tik. In­ter­essant, nicht wahr?

En­ki/En­lil wa­ren je­den­falls An­nu­n­a­ki. Und womöglich wa­ren sie es, die das Gen­pro­jekt, aus dem der Ho­mo sa­pi­ens her­vor­ging, durch­geführt ha­ben. An­de­re wa­ren hieran eben­falls be­tei­ligt und ha­ben – li­ne­ar ge­dacht – später noch wei­te­re Ände­run­gen vor­ge­nom­men.

„Die Hüter der Er­de“ (oder in ple­ja­di­schen Wor­ten „Hüter der Le­ben­di­gen Bi­blio­thek“), dies müssen die „schönen Men­schen“ ge­we­sen sein. Doch ich neh­me an, recht weit zurück – viel­leicht bis vor 350.000 Jah­ren, wo „die Götter“ ka­men bzw. ein neu­es Be­wußtseinspro­jekt ge­st­ar­tet wur­de. Das Pro­jekt mit den „Hütern der Er­de“ war ein­fach ein an­de­res, viel­leicht die­je­ni­ge Zeit, die vie­le als die „le­mu­ri­sche Pe­ri­ode“3 be­zeich­nen. Viel­leicht sind hier ver­schie­de­ne Ge­schich­ten oder un­ter­schied­li­che Tei­la­spek­te zu ei­ner ein­zi­gen ver­knüpft wor­den; wie es ja so häufig ge­schieht über die Zeit. Da nur we­ni­ge Quel­len oder Be­rich­te verfügbar sind – und selbst die­se teils schon frag­men­tiert oder verändert über die Zeit –, wird die An­stren­gung un­ter­nom­men, all die­se Frag­men­te zu ei­nem Gan­zen, zu ei­nem kohären­ten Bild, zu­sam­men­zufügen. Doch wie bei ei­nem Puzz­le kann man ei­ne Ecke nicht mit ei­nem Teil aus der Mit­te ver­bin­den, und teil­wei­se muß man da­von aus­ge­hen, daß man­che Tei­le aus ei­nem an­de­ren Bild oder Puzz­le stam­men. Da­her er­ge­ben sich all die unzähli­gen In­ter­pre­ta­tio­nen des Quel­len­ma­te­ri­als. Wie soll man Klar­heit er­lan­gen in solch ei­nem Wirr­warr? Das geht ein­zig und al­lein, wenn man selbst sich in die je­wei­li­gen Ge­schich­ten hin­ein­ver­setzt und ei­ge­ne – für einen selbst stim­mi­ge – Schlußfol­ge­run­gen zieht. Und das kann und wird für je­den sich ein we­nig an­ders dar­stel­len, je nach­dem, auf wel­chen Glau­benssätzen das je­wei­li­ge Den­ken und Er­le­ben/Wahr­neh­men sich gründet.

(Spax 17.2.15)

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Fußnoten

  1. Dieser Beitrag ist ein Auszug aus Eine Glaubensfrage – mein Glaube ist: real
  2. The Wes Pen­re Pa­pers, A Jour­ney Through the Mul­ti­ver­se, The Se­cond Le­vel of Lear­ning, 14.12.2012; wes­pen­re.com, be­sucht im Fe­bru­ar 2015.
  3. Le-Mu-ria­ner – die­je­ni­gen, die in Mu le­ben.