beam me up, Scotti !

26. Januar 2016 at 15:19

Fantasiewelt_SNIP_BonnybbxVorgestern beim Spaziergang, da habe ich mich gebeamt, ohne es bewußt gewollt zu haben. Das heißt, eigentlich tun wir genau dies in jeder einzelnen Millisekunde, in jedem einzelnen Augenblick. Zwar setzen wir einen Schritt vor den anderen, aber es sind doch garnicht unsere Beine, die uns vorwärtsbringen, sondern unsere „Vorstellung im Kopf“. Der Glaubenssatz hierzu besagt, es gäbe einen Ort A und einen Ort B und daß meine Füße diese Strecke von A nach B überwinden könnten.

Bashar1 sagt, jeder Ort habe seine eigene Frequenz. Das ist korrekt, denn jedes einzelne Ding oder Wesen strahlt unverkennbar stets seine eigene persönliche Kernschwingung aus. Auf diese Weise mögen sich ähnliche Frequenzbereiche anziehen auch über den Raum hinweg. Das ist vermutlich, was wir immer als Gleichklang empfinden, wenn wir auf Menschen treffen, mit denen wir uns besonders gut verstehen: Sie haben eine ähnliche Frequenz wie wir selbst. Ein Kraftort hat eine hervorstechende Frequenz, vermutlich eine, die im höheren Schwingungsbereich liegt.

Wir beamen also permanent, ohne daß wir es auch nur bemerken. Auf unser 3D-Leben hier auf der Erde trifft es jedenfalls zu; denn wir bemerken ja nicht einmal, daß wir überhaupt uns per Teleportation von einem Augenblick zum nächsten transferieren – falls es so etwas wie „Transferierung“ überhaupt gibt. Denn dies würde ja bedeuten, das Universum, unsere Welt und alles, was ich wahrnehme seien „reale Dinge“, und es gäbe bestimmte Orte mit Entfernungen dazwischen. Solch eine Vorstellung funktioniert ausschließlich mit dem Zeitbegriff und folglich mit einer Vorstellung des Getrenntseins: Ich bin „hier“ auf Punkt A und ein Anderes ist „dort“ auf Punkt B.

Im Nichtphysischen existiert kein Getrenntsein und also auch kein Zeitbegriff. Das bedeutet: Sobald in meiner Vorstellung die „Idee eines bestimmten Ortes“ aufkommt, ich mich dort befinde – ohne jegliche Überbrückung irgendeiner Strecke. Der Fokus allein auf eine bestimmte Idee hin verbindet mich mit dieser. So ist es auch hier in 3D. Doch unser Primärfokus, den wir als Tagesbewußtsein trainiert haben, überlagert diese natürliche Gegebenheit, die Teil und Ausdruck unseres Higher Self ist. Hieran kann man deutlich erkennen, wieviel Kraft und Energie es erfordern muß, unseren speziellen 3D-Fokus aufrechtzuerhalten! Es ist eine ungeheuerliche Leistung des Bewußtseins, welches stets verbunden ist mit Allem, zum einen sich überhaupt in einen derartigen Spezialfokus zu begeben, der dann in dieser Ausschließlichkeit ausagiert wird, wie wir es mit Hilfe unseres Tagesbewußtseins erleben. – Eine Spielwiese der Möglichkeiten des Bewußtseins.

Doch ändert dies nichts daran, daß wir über unser Higher Self stets mit unseren ursprünglichen nichtphysischen Gegebenheiten verbunden sind, denn diese bleiben dennoch der eigentliche Antrieb in unserem Gesamtsystem. Es ist grad so als würden wir es vorziehen, unser Auto mit voll funktionstüchtigem Motor zu schieben, weil wir uns eingeredet haben, das Auto käme ansonsten nicht von der Stelle. Natürlich ist es recht anstrengend, ein Auto zu schieben anstatt es zu fahren; es verdeutlicht die Kraftanstrengung, die ein derartiger Fokus erfordert. Lediglich in Momenten, in denen wir unseren Primärfokus (Tagesbewußtsein) einmal kurzzeitig „vergessen“, können wir die Funktionsweise unseres Autos, des Higher Self, wahrnehmen. Und dies auch nur dann, wenn wir aufmerksam sind hierfür. Die Frage bleibt immer dieselbe: Worauf liegt mein Primärfokus?

Wenn wir unseren üblichen engmaschigen 3D-Fokus davon überzeugen können, daß wir bewußtseinstechnisch viel weitreichendere Möglichkeiten haben, liegt ein Teil unseres Alltagsfokusses auch auf jenen erweiterten Möglichkeiten. Und nur dann haben wir überhaupt die Chance, auch im Tagesbewußtsein derlei „Ungereimtheiten“ zu bemerken. Davon abgesehen sind wir den Mechanismen jener „Ungereimtheiten“ dennoch in jedem Moment „ausgesetzt“, weil es generell ja die Mechanismen des Gesamtbewußtseins sind, denen wir unterliegen; nur haben wir eben für unsere 3D-Erfahrung einen anderen Fokus gewählt, wobei wir uns bemühen, genau diese Mechanismen zu ignorieren.

Mandala aus Zahnrädern_SNIP_AzDudeAuf unbewußter Ebene wissen wir all dies und haben ein Erleben, das sich auf diese – im Tagesbewußtsein nicht bewußten – Mechanismen gründet. Daher kommt es hin und wieder vor, daß manchmal für unser Tagesbewußtsein „merkwürdige“ und „unerklärliche“ Dinge geschehen, die wir dann gern als „Wunder“ deklarieren, wovon der „Zufall“ die kleine Schwester ist. Wunder wie Zufälle (u.ä.) sind nichts anders als das Bemerken unserer naturgegebenen Verankerung in den Mechanismen des Gesamtbewußtseins. Doch da wir unserem Tagesbewußtsein weisgemacht haben, wir seien ein vom Gesamtbewußtsein Getrenntes, können derlei Vorkommnisse nicht erkannt werden als das, was sie sind: unser naturgegebener Ausdruck. Deshalb erleben die meisten Menschen „Zufälle“ oder auch „Wunder“. Doch jemand, der seinen Fokus eher auf das Higher Self gelegt hat anstatt auf den Irrglauben, den unser Tagesbewußtsein aufrechterhält, kann gelegentlich die natürlichen Mechanismen des Bewußtseins feststellen.

Zurück zum Ausgangsgedanken: Die Teleportation gehört zu den natürlichen Funktionen des Bewußtseins, und daher bewegen wir uns grundsätzlich auf diese Art und Weise fort. Solange wir jedoch unseren mühselig erlernten künstlichen Überzeugungen des Tagesbewußtseins unterliegen, können wir dies nicht wahrnehmen. Wollen wir also Teleportation erfahren oder „erlernen“, so müssen wir uns zunächst ein anderes Denken angewöhnen. Denn unterm Strich gibt es hier nicht wirklich etwas zu „erlernen“, denn dieser Mechanismus ist generell unser „Fortbewegungsmittel“. Doch so stark sind die Glaubenssätze, die in unserem Denken etwas anderes behaupten, daß dies die vorherrschende Frequenz bildet, von der wir ein Teil sind; wir selbst haben uns hintrainiert in diese Auffassung, um eine sehr andere Welt erleben zu können als es uns sonst möglich wäre. Könnten wir unser Tagesbewußtsein einfach ausknipsen, wir würden eine vollkommen andere Welt vorfinden. Doch hätten wir dann dieses einzigartige Bewußtseinsspiel nicht.

Es geht also um Frequenzen. Daher schlußfolgere ich, daß eine Idee oder ein Gedanke eine bestimmte Frequenz hat. Sobald ich also einen Gedanken aussende und mich dadurch mit der entsprechenden Frequenz verbinde, finde ich mich automatisch in der jeweiligen Idee als lebendigem Ausdruck wieder. Zur Erinnerung: Im Gesamtbewußtsein existieren weder Getrenntheit noch Zeit; eine jeweilige Idee wird daher ausgedrückt in dem Moment, in dem ich sie denke. Weshalb funktioniert es dann nicht, daß ich mich z.B. in New York oder auf dem Mond befinde, sobald ich daran denke? Eben weil in unseren Überzeugungen des Tagesbewußtseins, das gelernt hat als Primärfokus die Mechanismen des Higher Self zu ignorieren, ein jeder Ort entfernt ist von dem Ich, das ich glaube zu sein.

Um wirklich mit Hilfe der „bewußtseinstechnischen Methode“ reisen zu können muß ich in der Lage sein, die Prämissen des Tagesbewußtseins komplett auszuschalten! Dies erfordert ungeheure Kraftanstrengungen, wobei es nötig ist, unser gesamtes Umfeld sowie sämtliche tagesbewußten Wahrnehmungen zu ignorieren. Da die gesamte Menschheit jedoch mit diesem speziellen Fokus existiert, wird ein derartiges Ansinnen fast zu einer Unmöglichkeit.

Wenn wir uns jedoch verdeutlichen, daß wir unser Tagesbewußtsein jede Nacht – also im Schlaf – auf ganz natürliche Art und Weise ausschalten, erhalten wir in etwa eine Vorstellung davon, wie ein derartiger Zustand sich ggf. „anfühlt“ und den Schwierigkeiten, einen solchen Zustand zu erreichen. Denn wie soll man sich das vorstellen, unseren Primärfokus, mit dem wir uns zu hundert Prozent identifizieren – das, was wir üblicherweise als „Ich“ und als das „Sein“ betrachten –, zu ignorieren? Dies ist ausschließlich möglich, wenn wir unsere Identifikation wieder primär mit dem Higher Self verbinden anstatt mit den Annahmen des künstlich erzeugten Tagesbewußtseins – eine „kleine“ nette Aufgabe…  🙂

(Spax 26.1.16)

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Fußnoten

  1. Bashar ist eine von Darryl Anka gechannelte Entität, die auf Essassani/Eshakani beheimatet ist.